Früher, als ich noch klein, unselbstständig und mittellos war und den Luxus genießen konnte, dass Mutti meinen Urlaub plante und bezahlte und sogar noch meinen Koffer packte (Kind sein ist ja so was Tolles!!!), stand Cluburlaub bei uns ganz weit oben auf der Liste.
Was für die Einen ein Segen ist - die Kiddies werden bespaßt, für das leibliche Wohl ist 24/7 gesorgt, es ist immer irgendwo Etwas los - ist den Anderen ein Graus - Animateure wollen nicht nur die Kiddies bespaßen, man kommt wahrscheinlich mit 5 kg mehr Eigengewicht nach Hause, es ist immer irgendwo etwas los ;)
Ich fand Cluburlaub immer toll. Vor allem faszinierten mich jedes Mal die gigantischen Buffets, die auf einer Fläche aufgebaut waren, die gefühlt größer war, als ein Fußballfeld. Leute mit dezenten Entscheidungsproblemen - wie ich einer bin - sind also dauer unterwegs, um auch ja alles probieren zu können.
Wer schonmal Cluburlaub gemacht hat, wird auch die Themenabende kennen und hat vorsorglich immer schwarze und weiße Kleidung, für die Black and White-Gala-Night, mit im Gepäck ;)
Während einer dieser Urlaube gab es auch einen afrikanischen Themenabend mit allerlei Leckereien, die für mich zu dem Zeitpunkt noch sehr exotisch waren. Von Schmorgerichten mit Rosinen, Datteln oder Aprikosen, über mir bis dato noch unbekannten Kichererbsen in jeglicher Form, bis hin zu Couscous, den ich an diesem Abend zum ersten Mal probierte und nach zahlreichen Portionen feststellte, dass es das auch bitte mal zu Hause geben sollte.
Daraus wurde dann leider nichts... und so kam es, dass er in Vergessenheit geriet.
Bis meine Schwester mich vor Kurzem auf ihrer Grillparty mit einem super leckeren Couscous-Salat wieder daran erinnerte. Ihre Interpretation hat mir so gut geschmeckt, dass ich mich natürlich direkt selber daran versuchen musste. Nachdem der erste Versuch ein wenig in die Hose gegangen ist, war der Zweite um so besser.
Nicht nur, dass der Couscous-Salat super schnell zubereitet und je nach Kühlschranksituation sehr wandelbar ist, das Dressing macht ihn im Sommer zu einer besonders erfrischenden Angelegenheit!
Als Beilage für 2 Personen wiegt ihr 100 g Couscous ab. Gebt 1/2 TL Brühe-Pulver dazu und gießt 100 ml kochendes Wasser an. Während der Couscous jetzt im heißen Wasser quellt, könnt ihr direkt 1 EL Ajvar, 1 EL Tomatenmark und 1 TL Sambal Olek dazu geben und alles ordentlich vermischen. Danach schneidet ihr Gemüse nach Wunsch klein. Ich hatte 1 rote Spitzpaprika, 1 Stück Gurke (die Kerne habe ich vorher entfernt), ein paar Frühlingszwiebeln und 1 kleine Dose Mais. Außerdem zerkrümelt ihr 1/2 Schafskäse und gebt ihn gemeinsam mit dem vorbereiteten Gemüse zum Couscous. Nun könnt ihr den Salat mit Salz, Pfeffer, Petersilie und einem kleinen Schuss Essig abschmecken.
Für das Dressing verrührt ihr einfach nach Belieben Joghurt, Zitronensaft, Olivenöl und Knoblauch. Den Salat könnt ihr sofort mit einem Klecks Dressing servieren, oder aber zum Ziehen noch ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
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Samstag, 16. Mai 2015
Freitag, 24. April 2015
Der weltbeste Nudelsalat
Wenn die Sonne aus ihrem Winterschlaf erwacht, die Temperaturen wieder langsam das Thermometer hochklettern, die Gräser knallig grün werden und die Magnolien und Kirschblüten anfangen wie wild zu blühen - dann geht auch die Grillsaison offiziell wieder los. Zumindest für die Leute, die 1) einen Balkon und 2) einen Grill besitzen.
Wer -wie ich- ohne Balkonien leben muss und wem die hüpfenden, fliegenden und manchmal pieksenden Tierchen in der freien Wildbahn nichts ausmachen, kann immer noch in Parks oder am Wasser grillen.
Oder aber, er besitzt -wie ich- einen Indoor Grill, der extrem schick aussieht und super grillt, sein Leistungsversprechen "rauchfrei" jedoch nicht so richtig hält.
Oder aber, er wird zur Grillparty eingeladen -wie ich übrigens auch ;)
Grillpartys sind toll. Denn während man in den dunklen Monaten für eine Party ewig in der Küche stehen muss, kommen hier einfach ein paar Würstchen auf den Grill, die großen Imbiss-Tuben Ketchup/Mayo werden auf den Tisch gestellt, das Bier wird in der Badewanne gekühlt und Brot, Salate sowie Nachtisch werden von den Gästen mitgebracht. Unkompliziert und alle sind glücklich
Was auf keiner Grillparty fehlen darf ist Nudel- oder wahlweise Kartoffelsalat. Wer jetzt aber an die Klassiker mit Mayo und sauren Gurken oder Fleischwurst denkt, ist bei mir an der falschen Adresse. Obwohl ich mitten im Ruhrgebiet aufgewachsen bin, stand sowas bei uns niemals nie auf dem Tisch. Mit "sowas" meine ich Hausmannskost, wie Sauerkraut, Kohlrouladen, Erbsensuppe oder eben Nudel-und Kartoffelsalat mit Mayo. Meine Mutti hatte immer schon ein Faible für mediterrane Küche und so hat auch dieser köstliche Nudelsalat aus einer alten LECKER-Ausgabe es in die Top 5 unserer All-Time-Salat-Favorits geschafft.
Frische Tomaten, knackige Pinienkerne, cremige Ricottasauce und aromatische getrocknete Tomaten - ein Fest für die Sinne und nicht nur als Grillbeilage sondern auch als sommerliches Hauptgericht perfekt!
Wer -wie ich- ohne Balkonien leben muss und wem die hüpfenden, fliegenden und manchmal pieksenden Tierchen in der freien Wildbahn nichts ausmachen, kann immer noch in Parks oder am Wasser grillen.
Oder aber, er besitzt -wie ich- einen Indoor Grill, der extrem schick aussieht und super grillt, sein Leistungsversprechen "rauchfrei" jedoch nicht so richtig hält.
Oder aber, er wird zur Grillparty eingeladen -wie ich übrigens auch ;)
Grillpartys sind toll. Denn während man in den dunklen Monaten für eine Party ewig in der Küche stehen muss, kommen hier einfach ein paar Würstchen auf den Grill, die großen Imbiss-Tuben Ketchup/Mayo werden auf den Tisch gestellt, das Bier wird in der Badewanne gekühlt und Brot, Salate sowie Nachtisch werden von den Gästen mitgebracht. Unkompliziert und alle sind glücklich
Was auf keiner Grillparty fehlen darf ist Nudel- oder wahlweise Kartoffelsalat. Wer jetzt aber an die Klassiker mit Mayo und sauren Gurken oder Fleischwurst denkt, ist bei mir an der falschen Adresse. Obwohl ich mitten im Ruhrgebiet aufgewachsen bin, stand sowas bei uns niemals nie auf dem Tisch. Mit "sowas" meine ich Hausmannskost, wie Sauerkraut, Kohlrouladen, Erbsensuppe oder eben Nudel-und Kartoffelsalat mit Mayo. Meine Mutti hatte immer schon ein Faible für mediterrane Küche und so hat auch dieser köstliche Nudelsalat aus einer alten LECKER-Ausgabe es in die Top 5 unserer All-Time-Salat-Favorits geschafft.
Frische Tomaten, knackige Pinienkerne, cremige Ricottasauce und aromatische getrocknete Tomaten - ein Fest für die Sinne und nicht nur als Grillbeilage sondern auch als sommerliches Hauptgericht perfekt!
Das Originalrezept sieht Tortellini vor, die auch ganz hervorragend passen, wenn man den Nudelsalat als Hauptgericht serviert. Als Beilage nehme ich jedoch immer gerne diese Muschelnudeln, da sich die Tomatenstücke und die Sauce darin versteckt. Ihr könnt aber auch genau so gut Fusilli oder Farfalle oder oder oder benutzen.
Kocht 500 g Pasta in Salzwasser bissfest (wichtig, nicht zu weich kochen, da sie ja noch "nachgaren" und Sauce aufnehmen). Nehmt 1 Glas getrocknete Tomaten in Öl und lasst die Tomaten abtropfen. Das Öl auffangen. Für die Sauce verrührt ihr 300 g Ricotta, 150 g Crème Fraiche, ca. 100 ml Tomaten-Öl und ca.100 ml Weißweinessig oder Balsamico Bianco. Das ist ein wenig mehr, als im Originalrezept, aber dadurch, dass andere Nudeln verwendet werden, variiert auch die Saucenmenge.
Hackt 1-2 Zwiebeln (ich nehme gerne rote Zwiebeln) in kleine Würfel und mischt sie unter. Die Sauce jetzt mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
Die abgetropften getrockneten Tomaten, genau so wie 500 g Cocktailtomaten in kleine Stücke schneiden. 1 Bund Basilikum hacken und mit den Tomaten in die Sauce geben.
Sobald die Nudeln fertig sind, abgießen, in die Sauce geben und gut vermengen. Zum Schluss könnt ihr noch ca. 75 g Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und zu dem Salat geben.
Ein kleiner Tipp am Rande, wer sich entscheidet diese schönen Muschelnudeln zu nehmen: Sie legen sich ganz gerne umeinander, so dass nicht alle Nudeln Sauce abbekommen. Wer das vermeiden will, der muss nun ein bisschen "Handarbeit" leisten und die Nudeln per Hand mit der Sauce mischen. Dabei einfach die einzelnen Schichten voneinander trennen.
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